Brahms’ Klarinettenquintett in h-Moll
Brahms’ Clarinet Quintet in B Minor, Op. 115 (SRE)
So sollen wir nicht vergessen, die Farbe braun
zu ehren, ihre schilfigen Klarheiten.
Und wenngleich die Erde im Sterben liegt
und die Namen all ihrer Leiden
alle Zäune überspringen, bedient
euch der Hochsprache: sie ist wie eine helle Wiese,
die sich mit Schneisen gürtet.
Denn so wird es möglich, das Licht des Denkens zu filtern
wie: eine spätnachmittägliche Veranda,
eine Kletterrose am Spalier,
also
eine Art Wahrheit in Nostalgie gehüllt:
so wir uns gegen Bedauern stählen,
erwächst uns nicht mehr Würde,
im Gegenteil, sie kommt uns abhanden.
Auf dass ein Brief mit der ehrlich gemeinten
Anrede Geliebte Freundin beginnen möge.
That we shall not forget to honor
brown, its reedy clarities.
And, though the earth is dying
and the names of its diseases
spread from the fencelines, Latinate:
a bright field
ribboned with swath.
That the mind’s light could be filtered
as: a porch, late afternoon,
a trellised rose,
which is to say
a truth in nostalgia:
if we steel ourselves against regret
we will not grow more graceful,
but less.
That a letter might honestly
begin, Dear beloved.