Cashion Bridge
Cashion Bridge (SRE)
Es ist wohl besser, gleich zu Beginn einzuräumen,
dass selbst dies Wenige gesagt zu haben,
bedeutet, versagt zu haben. Ist doch der Moment, den ich auf Zeitlupentempo verlangsamen,
dem Licht entgegenhalten will, nicht als Pause im Verlauf der Zeit, sondern in der besternten Durchlässigkeit der
Zeitalter, jenem Licht,
das in der Apsis von Salisbury schwebt, das im Oktober von der Stadt Churchill gen Norden abfließt,
jenem Licht, dessen die Dunkelheit sich erinnert,
schon vergangen. In diesem Licht, diesem Moment:
Hände, die über den Tasten verharren, der Bogen auf dem Scheitelpunkt seiner Bewegung zur Saite hinunter
— letzte Nacht hustete jemand, mein Nachbar
bewegte sich auf dem Stuhl — aber jener Moment war es, dessentwegen wir gekommen waren, derjenige,
in dem die Stille am vollkommensten war, durch den die Finger sich hindurchtasteten zum –
nun,
was? dem Stück? seiner Bedeutung?
— aber dann
wurde das Bühnenlicht eingeschaltet, schon war die Note aufgeblitzt und in die Höhe gestiegen,
gleich dem Stift, der aufs Papier gesetzt wird, gleich der Morgendämmerung, die den Horizont aufschlitzt,
gleich einem Paddel, das die Wasseroberfläche durchbricht, sie verwundet
mit Licht. Hegel schrieb:
nicht Neugierde, nicht Eitelkeit,
nicht Zweckmäßigkeitserwägungen, nicht Pflicht oder Gewissen
sondern ein unstillbarer, unglücklicher Durst, der keinerlei Kompromisse duldet,
führt uns zum Wahren. Er schrieb auch:
nur, indem wir verstehen, was etwas nicht ist,
können wir zu einem Verständnis dessen gelangen, was es ist.
Dies ist die Schwierigkeit allen Anfangs.
Ich gehe Richtung Westen.
Die Holunderbüsche haben sich gerötet, und einige Zweige der Ahornbäume beim Kennedyhof
sind bronzefarben: die Farbe ist stumpf dieses Jahr, eine Auswirkung der Trockenheit.
Die frischen Halme bei den Glovers aber sind gewachsen —
gerade genug Regen zur rechten Zeit; davor
hatten sie die alten Halme und die Ernte verloren.
Die Felder des alten Irvine, die von Dave Petepiece,
gefolgt von den Einfahrten zu den Höfen seiner Brüder: ihre Mutter ist
letzten Monat verstorben: Es scheint, hinter dem Haus
lernt jemand Fahren.
Dann der Wegabschnitt, der hinter der Anhöhe abwärts führt, schottische Fichten
und zwei Eichen am Nordende, ein Ahornbaum im Süden,
unbekannte Leute auf dem Hof, der zurückgesetzt von der Straße liegt.
Auf der nächsten Anhöhe, die Spillers, neuzugezogen,
aus Montreal, und zur Rechten, die Leute mit dem großen Hund.
Die blanke, fensterlose – und geruchlose – Scheune,
linker Hand. Dann
Maisfelder; noch mehr Maisfelder; und die Schindelhütte,
wir kennen die Bewohner nicht, rote Fensterrahmen und Fenster mit Plastikfolien,
hier komme ich zur Cashion-Seitenstraße.
Südlich davon
geht es zum Sumpf – der inoffiziellen
Müllhalde – und dann über stillgelegte Geleise
hinunter ins Tal: das ist schmal, mit Büschen bestanden, wird nicht gepflegt, viel
benutzt von Schmugglern mit Schmuggelware aus den USA.
Gen Norden ist die Seitenstraße breiter,
weiß gekiest, ein Auto ist mir jedoch noch nie begegnet.
Ein offenes Maisfeld gen Osten, und im Westen
eine Wiese, dicht bewachsen mit Klee und Alfalfa,
auch ein Hartgehölz, das sich an den Zaungrenzen gen Westen und Norden erhebt;
die letzten hundert Fuß geht man nach der Mittagszeit
im Schatten, ich habe aber keine Ahnung, wie weit sich die Baumgruppe
westwärts erstreckt. Soweit die Sicht reicht von der Brücke her,
doch macht der Fluss eine kurze Strecke flussaufwärts
eine Biegung,
und es ist schwer zu sagen.
Das ist jedoch nicht,
was ich zu sagen versuchte:
das Anfangen ist es,
was ich nicht verstehe.
Vor Jahren, nach Mitternacht und in einer anderen Provinz,
ein abwärts führender Kiesweg. Man konnte das Wasser
riechen: Scheinwerfer bitte abstellen
während Sie auf die Fähre warten: aber es gab kein grün-rotes
Blinkzeichen, das uns anzeigte, sie hätten uns vom anderen Ufer aus gesehen. Wir haben die Fenster heruntergekurbelt,
ein Lasttransporter fährt auf dem Highway hinter uns vorbei, Schilf
wogt leicht im Wind,
steht dann wieder still.
Wir lassen die Scheinwerfer aufblinken.
Kein Ruf, kein Zittern in den Trossen,
nur die kleine Böschung aus Steinbrocken und Sand, eine Aufschüttung,
wo die Rampe ans Ufer stößt.
Schwer aufzugeben - die Stadt, in der wir lebten noch sichtbar, dort drüben,
obwohl vierzig Minuten Fahrzeit entfernt über die nächste Brücke;
die Erschöpfung dauert seit Stunden.
Man erkennt mit der größtmöglichen Klarheit,
man erkennt nichts.
Ich weiß nicht mehr,
wie viele Male ich wohl den Weg zur Cashion Bridge gegangen bin.
Natürlich gibt es andere schöne Spazierwege,
des öfteren gehe ich schließlich auch Richtung Osten oder Süden,
oder an den Gleisen entlang Richtung Stadt.
Aber dies ist meine Lieblingstrecke. Es ist merkwürdig,
dass ich nie einen Fuß ans andere Ufer gesetzt habe; gleichwohl
habe ich bemerkt, dass man Autolärm hören, oder in der Ferne
sogar Autos oder Kleintransporter auf dem Südzubringer aufblitzen sehen kann.
Ich vermisse die alten Holzplanken: diese Version der Brücke
ist neu, sie wurde vor einigen Jahren erbaut.
An schattenlosen Stellen, schimmert der Beton
weiß wie Kies. Ich sitze
am Regenabfluss, ans Geländer der Westseite gelehnt.
Ein Frosch oder eine Schildkröte plumpst ins Wasser
unter mir, zwischen die Schilfrohre. Ein Büschel
perfekter Rohrkolbenhalme,
drei stehen gerade, zwei leicht gebeugt. Die Weiden strecken ihre Zweige übers Wasser,
das ist brackig und braun.
Aber auch das ist es nicht,
was ich sagen wollte. Meine Sehnsucht
galt immer dem Gehen. Nicht dem Gehen zu einem Ziel hin, sondern
dem Unterwegssein, dem Neuaufbruch in jedem Augenblick,
dem Gefühl, in jedem Augenblick in hohem Bogen
dem Moment der Ankunft entgegengehoben zu werden: die Vorfreude
ist ungeheuer, und doch geschieht jedes Mal
wenn ich dort bin, gar nichts, — also gibt es noch
nicht einmal dies, sondern nur die Unmöglichkeit,
den Augendblick wissend feszuhalten, nur die Undeutlichkeit
dieser intensiv gefühlten Sekunde, in der die Hände über den Tasten verharren,
in der mir mein Dasein deutlich wird,
dieses Atemanhalten
zwischen Zukunft und Vergangenheit, weder das eine noch das andere, und doch
der einzige Ort, an dem wir jemals ganz ankommen werden,
der einzige Ort, der es uns erlaubt,
zu sein.
Fünf Uhr an einem Regentag.
Erschrockenes Erwachen, bei offenem Fenster.
Fast erinnere ich mich, wie es war,
als die Zukunft noch vor mir lag,
als das ferne Rauschen des Highways, das durch die nassen Blätter kam,
das Rauschen einer Welt war,
sie es zu erfinden galt.
Gestern
brachte man am Radio Bruckners zweite Sinfonie, während ich den Lunch-Tisch abräumte und
da war es dann: das Bild, das ich mir von meinem Dasein gemacht hatte,
wurde in jenen Akkorden ausgewrungen wie ein Geschirrtuch, dieser
verknäulte, wahnsinnige Kontrapunkt, er benannte
etwas, nach dem Sprache sucht, wofür sie jedoch keine Worte
findet, dieser Brei aus Halbtönen
war der Widerhall einer aus dem Jenseits hereinschwappenden Druckwelle,
all das, was ist und gleichzeitig nicht ist, ihr Saum
umreisst den Augenblick,
in dem die Hände über den Tasten schweben — Ich denke an Bruckner,
der auf dieses Messers Schneide unterwegs ist,
und dabei singt, und ich wünsche mir,
meiner Klasse in Lumpen gegenüberzutreten, ich wünsche mir,
ich bräche auf der Straße zusammen,
wünsche mir Wirbelstürme,
wünsche mir, meinen Freunden auf den Tischservietten des chinesischen Mitnehmrestaurants zu schreiben,
nur um jemandem, irgendjemandem mitzuteilen, was ich wirklich denke.
Damit wir anfangen können.
In jenem Zimmer, das ich
während der Sommer bewohnte, aus dem ich komme:
steht der Stuhl, jetzt, etwas abgewendet vom Schreibtisch,
sehr still. Das Fenster
ist geschlossen. Durch die Vorhänge fällt Licht,
es ist Staub. Mit jedem Tag
wird die Luft unmerklich stiller
und kälter.
Was ist es, das sich da
den Anschein von Treue gibt? Zu denken, dass die Zukunft, deine Rückkehr,
dieser Gegenwart Bedeutsamkeit verleihen wird,
ist doch nur ein weiterer Gestus des Besitzens: sich
die Leere als Verlust vorzustellen, als Versagen, ein Stottern
auf der glatten Stecke des Beschäftigtseins — nein, ich meine,
ja, es ist ein Versagen, natürlich ist es ein Versagen,
jedoch nicht von der Art, wie wir glauben.
Denn solcherart
war die Welt immer gewesen: nicht
so wie wir glaubten.
Kant, Hegel, Heidegger,
die Geister Descartes – Der Glaube,
wir wären der Ursprung des Daseins
ist der Versuch,
uns zu seinem Endziel zu machen. Bruckner hatte recht: die Welt
ist immer Loslassen, sie ist
der Augenblick des Innehaltens der Hände über den Tasten,
die Stille im Anfang.
Auf der Brücke, wo die Sonne durch die Weidenblätter hindurchflimmert, weiß,
gelb, golden, ereignet sich die zukunftslose Anti-Erzählung des Lichts, es ist der Augenblick, der immer erneut
beginnt, das bewusste Hinaufblicken direkt ins Licht, das Sich-von-ihm-anblicken-lassen,
feurig, hämmernd, Licht, das schallt wie Trompeten, die Zellen
deines Leibs stehen in Flammen, dein Mund
ist geöffnet, du löst dich auf.
An jenem letzten Nachmittag
fuhren wir in entgegensetzter Richtung davon — zunächst in östlicher Richtung, dann überquerten
wir den Raisin über die Glenbrookbrücke,
geladen hatten wir dreißig Jahre, fünf Familien, vom Speicher und aus dem Keller,
auf dem Weg zum städtischen Müllabladeplatz. Dort ließen wir alles liegen,
am Rand jener riesigen Schutthalde,
geradeso, wie wir ja wissen,
dass die Erde auch uns bald verlassen wird. Aber die Welt
weiß es besser: sie weiß, sogar Geschichte
ist sterblich,
und dass die Verantwortung mit einem Schulterzucken von sich zu weisen etwas Anderes ist
als der Abschied von einer Liebe, der auch der Moment ist, in dem man sich wegwendet
vom durchsichtig-grünen Gartenschlauch, von der Kiste mit Badezimmerkacheln,
der Schönheit der Comic-Hefte und dem Krimskrams in der Küchenschublade: Korken,
Deckel von Einmachgläsern, Dosenöffner, verbogene Strohhalme und Buttermesser;
dem Gartenstuhlgeflecht mitsamt den Gartenstuhlrahmen, zerrissenen Matratzen
und Bettgestellen, der Schönheit der Plastikküchenstühle;
vom Lampenschirm mit gepressten Vergissmeinnicht und Gänseblümchen,
von Korbpflanzenständern, Vogelfutterhäuschen, der Encyclopaedia Britannica von Dama bis
Educ und Text bis Vasc, der Gesamtausgabe von Beethovens Sinfonien,
einem Gummistiefel, Herden, Kühlschränken, Dachrinnenteilen, Jalousien, Eck-
Tischen, Reifen, ihrer Schönheit, Schindeln,
Zeug in Schraubgläsern; und von der Schönheit toter Bäume, zerrissener Kissen und einer Kiste
mit Lesebüchern der Provinz Ontario von 1922, der Schönheit
von Wäscheleineknäueln, zerbröckelten Zementbacksteinen, Stacheldrahtrollen und Fernsehantennen,
zweier Kochtöpfe ohne Deckel, einer rosa Decke, von Gasbehältern, Plüschtieren und Bettsprungfedern;
vom Müllsackmeer, von den hin und herwogenden grünen, schwarzen, blauen und orangefarbenen Müllsäcken;
sowie von den Kisten voller Hemden und Pullovern, Hosen, Lumpen, nicht wiederzuverwertende Plastikbettlaken,
die zerknüllt inmitten der Haufen liegen; von Bleichmittelcontainern, Teppichbodenrollen;
von der Schönheit der Chesterfieldsofas mit passenden Sesseln, dem ledernen
Ausziehsessel, dem die Polsterung aus der Armlehne quillt,
vom Glanz auf den verwitternden Zetungsstapeln, Telefonbüchern, pastellfarbenen Malen-
nach-Zahlen-Sets; vom zerbrochenen Terrassensonnenschirm, Kinderfahrrädern;
und den Dübelstückchen, die da glänzen, von der zerbrochenen Bodenleiste und
den Pfosten mit abblätternder Farbe, vom Glanz
der Flüchtigkeit, es ist die hingehaltene Kehle, des Messers Schneide,
glühend in ihrem Versagen, wissend um ihr Versagen,
und dabei singend.
It would be as well at the outset to admit
how even to have said this much
is to have failed. That the moment that I want to slow into slow-motion,
hold up to the light, not in stop-time but in the starry leak of epochs, the light
that floats in the apse of Salisbury, that ebbs north from Churchill in October,
the light that dark remembers,
has already passed. In that light, this moment:
hands poised above the keys, bow at the apex of its arc toward the string
— last night someone was coughing, my neighbor
shifted in his seat — but it was the moment
that we’d come for, the one
most full of silence, fingers stretching through it to —
well,
what? the piece? the thing?
— but by then, the light’s
snapped on, the note has flashed and risen
like the downstroke of the nib, dawn slicing the horizon,
the paddle breaking through the surface, scarring it
with light. Hegel wrote:
not curiosity, not vanity,
not the consideration of expedience, not duty or conscience
but an unquenchable unhappy thirst that brooks no compromise
leads us to truth. He also wrote:
only by understanding what it’s not
can we come to understand what something is.
This is the difficulty of beginnings.
You are walking west.
The elderberry’s turned, and some branches of the maples at Kennedy’s
are bronze: the color’s dull this year because of drought.
The Glover’s new canes have come on, though —
just enough rain at the right time; earlier
they lost the old canes and the crop.
Old Mr. Irvine’s lane, Dave Petepiece’s,
then his brothers’ driveways: their mother died
last month: looks like, out back,
someone is learning how to drive.
The stretch down the far side of the rise, scotch pine
and two oaks on the north, a maple on the south,
people we don’t know in the place set back from the road.
Up the next rise, Spillers, new,
from Montreal, and the people with the big dog
on the right. The blank unwindowed barn –
and odourless – along the left. Then
cornfields; more cornfields; and the shingle-sided shack,
we don’t know who, red window frames and plastic on the windows,
and you’re at the Cashion sideroad.
South
takes you to the swamp – the unofficial
dump – and then across abandoned tracks
down to the Glen: narrow, bush-lined, not kept up, much used
by traffickers in US contraband.
North, the sideroad’s wider,
white with gravel, though I’ve never met a car.
An open field of corn on the east side, and on the west
a meadow, heavy with alsike and alfalfa,
and a hardwood bush that rises on the fencelines to the west and north;
in fact, the last few hundred feet you walk through shade
after midday, though I don’t know how far west
the patch of trees extends: as far as your can see, from the bridge,
but the river bends just upstream
and it’s hard to tell.
But this isn’t
what I meant to try to say:
it’s the starting out
I do not understand.
Years earlier, after midnight in a different province,
the gravel drops away in front of us. You can smell
the water: Lights Off
While Waiting For The Ferry: but no red-green
wink to say they’ve seen us from the other side: windows down,
a transport passing on the highway back of us, reeds
shifting slightly in the breeze,
then still again.
We flick our lights.
No shout, no quiver in the tow line,
just the little ridge of stones and sand, shoved up
where the ramp has butted on the shore.
It’s hard to give up – the town we live in visible, just there,
but forty minutes by the nearest bridge;
exhaustion hours old.
One sees with the greatest clarity,
sees nothing.
I don’t know
how many times I’ve walked to Cashion Bridge.
There are other lovely walks, of course,
and often I will wander east, or south,
or off along the tracks to town.
But this is my favorite. It’s odd I’ve never
set foot on the other side; though I’ve noticed
you can hear, or even in the distance see,
the flit of cars or half-tons on the South Branch.
I miss the old boards: this version of the bridge
is new, they built it now a few years back.
The concrete gleams, white like the gravel,
where it’s not in shade. I sit
by the drain, against the balustrade along the west.
A frog or turtle drops into the water
under me, among the reeds. A clump of perfect cat-tails,
three straight and two a little bowed. The willows stretching out across the water,
currentless and brown.
But this isn’t
what I meant to tell you either. What I wanted
was the walking, not the walking-to but
the not-getting-there, the every moment
starting out, the every moment
being lifted in an arc against the moment of arrival: the anticipation
is terrific, yet always nothing
happens when I’m there — so
not even this, but the ungraspableness
of knowing, the inarticulateness of
that flexed second above the keys,
of how we are translated,
that held breath
between the future and the past that’s neither, but is still
the only place we’ll ever be arriving
to, the only place it’s possible
we are.
Five o’clock on a rainy day.
Waking, with suddenness, to the open window.
Almost, you remember what it was like
when the future was ahead of you,
when the distant sound of the highway through the wet leaves
was the sound of a world
being invented.
Yesterday,
on the radio, Bruckner’s Second, clearing up the stuff from lunch
and there it was: the image of existence
being wrung out like a dishcloth in those chords, that
torqued crazy counterpoint, the name
of something language wants but cannot find the words
to say, that mash of semitones
the echo of the pressure from the other side,
the everything that what is isn’t, its brink
the outline of the moment
of the hands above the keys — I think of Bruckner
walking that knife-edge
singing, and I am inclined
to meet my class in rags, I am inclined
to break down in the street,
to wish for hurricanes,
I am inclined to write my friends on placemats from the Chinese take-out,
to tell someone, anyone, what I really think.
So we might begin.
That room you’ve
lived in summers, from which you’ve started out:
the chair sits, turned a little sideways from the desk,
in silence now. The window
closed. Light falls through the curtains:
it is dust. Each day
the air grows imperceptibly more still
and cold.
What is this, that looks
so much like loyalty? Thinking that the future, your return,
will give this present meaning
is just one more gesture of possession: imagining
the emptiness as loss, as failure, as a stutter
in the pure trajectory of occupation — no, what I mean is
yes, it is a failure, of course it’s failure,
but not the one we think it is.
For that is what
the world has been: not
what we thought.
Kant, Hegel, Heidegger,
the ghosts of Descartes – thinking
we are being’s origin
is trying to become
its end. Bruckner was right: the world
is always letting go, it is
the moment of the hands above the keys,
the silence of beginning.
On the bridge, sun stammering through the willow leaves, white,
yellow, gold, is the futureless unnarrative of light, the every moment
starting out, staring straight up into it, being stared into,
fiery, hammering, light like trumpets, the cells
of your body alight, your mouth
open and disintegrating.
That last afternoon
we drove in the opposite direction — east first, then crossed
the Raisin at the Glenbrook bridge,
hauling thirty years, five families, from the attic and the cellar
to the township dump. Abandoning it there
at the lip of that huge scree
the way we know the world
will soon abandon us. But the world
knows otherwise: knows
even history is merely mortal,
and that the shrugging off of ownership is other than
the letting-go of love, which is every moment turning from
the green translucent garden hose, the box of bathroom tiles,
the beauty of the comic books and drawers of kitchen clutter: corks
sealer lids, can openers, bent straws and butter knives;
the lawnchair webbing, and the lawnchair frames, torn mattresses
and bedsteads, the beauty of the plastic kitchen chairs;
a lampshade with pressed forget-me-nots and pansies,
wicker plantstands, birdfeeders, the Encyclopaedia Brittanica Dama to
Educ and Text to Vasc, the complete symphonies of Beethoven,
a rubber boot, stoves, fridges, eavestroughing, roll-up blinds, end
tables, tires, their beauty, shingles,
stuff in jars; and the beauty of dead trees, loose cushions and a box
of 1922 Ontario Readers, the beauty
of jumbles of clothesline, broken cinder block, barbed wire coils and television aerials,
of two pots without their lids, a pink blanket, gas cans, stuffed toys and bedsprings;
of the sea of garbage bags, the bobbing green, black, blue, and orange garbage bags;
and boxes of shirts and sweaters, trousers, rags, unrecyclable plastic sheets
crumpled in the mass of things; bleach bottles, rolls of wall-to-wall;
the beauty of the chesterfields with matching chairs, the leather
Lazyboy with stuffing coming out its arm,
the sheen on the stacks of rotting newsprint, phonebooks, velvet paint-
by-number sets; the broken patio umbrella, children’s bicycles;
and the bits of dowelling, radiant, the broken quarter round and
two-by-fours with peeling paint, the gleam
of momentariness, throat raised, the knife edge
incandescent with its failure, knowing itself failed,
and singing.